Veranstaltungen

Mobilitätsbildung – Mehr als nur Verkehrserziehung

Digitales Expert*innengespräch im Rahmen von KlimaPakete

Donnerstag, 16. Mai 2024, von 16 bis 17:30 Uhr

Wir freuen uns auf unsere Gäste Jurik Stiller von der Humboldt-Universität zu Berlin und Anika Meeken vom Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD).

Worin liegt der Unterschied zwischen Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung? Und was hat das Ganze mit Bildung für Nachhaltige Entwicklung zu tun und wie kann das Thema aktiv in der Schule angegangen werden?

In dem ca. 90-minütigen digitalen Format beschäftigen wir uns Mobilitätsbildung und wie diese an Schulen gestaltet werden kann. Dabei sollen jedoch nicht nur unsere Expert*innen zu Wort kommen. Auch eure Meinung ist gefragt: Welche Rolle spielt Mobilität an eurer Schule? Habt ihr genügend Platz für Fahrräder? Wie kommt ihr zur Schule? Habt ihr bereits kleinere oder größere Projekte rund um das Thema Mobilität durchgeführt?

Anika Meenken ist verkehrspolitische Sprecherin für Radverkehr und Mobilitätsbildung beim gemeinnützigen, ökologischen Verkehrsclub VCD und seit 15 Jahren für eine nachhaltige Verkehrswende aktiv. Sie studierte Biologie, Journalismus und betriebliches Umweltmanagement und -ökonomie. Beim VCD setzt sie sich dafür ein, dass klima- und umweltverträgliche Mobilität in unserer Gesellschaft verankert und gestärkt wird. Die Fokusse ihrer Aufgabenbereiche sind bundespolitische Lobbyarbeit im Bereich Nahmobilität, Projektleitung verschiedener Drittmittelprojekte, Presse-, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit. Sie ist Mitglied im Bund-Länder-Arbeitskreis Radverkehr des Bundesverkehrsministerium, im Vorstandsausschuss des Deutschen Verkehrssicherheitsrats „Kind und Jugend“ und in der Jury des „Deutschen Fahrradpreis“ sowie des „VCÖ-Mobilitätspreis“.

Jurik Stiller hat an der Humboldt-Universität zu Berlin Chemie und Geographie studiert und ist seit 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Didaktik des Sachunterrichts ebendort tätig. In seiner Funktion liegt sein Fokus auf der geographischen Bildung in der Grundschule sowie auf Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Mobilitätsbildung. Insbesondere im Rahmen des durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderten Drittmittelprojekts „MoBild“ (hu.berlin/mobild) widmet er sich eigenen Arbeits-, Forschungs- und Lehrschwerpunkten.

Psychische Gesundheit in der Schule: Klimakrise und mentale Resilienz

Digitales Expert*innengespräch im Rahmen von KlimaPakete

Dienstag, 12. Dezember 2023, von 16 bis 17:30 Uhr

Die Allgegenwärtigkeit der Klimakrise kann viele Emotionen hervorrufen: Angst, Wut, Ohnmacht. Wie können wir lernen, mit diesen Gefühlen umzugehen und warum sollten wir uns spätestens jetzt damit beschäftigen? Das und viele weitere Fragen möchten wir in unserem nächsten digitalen Expert*innengespräch thematisieren.

In dem ca. 90-minütigen digitalen Format beschäftigen wir uns mit dem Zusammenhang von Klimakrise und unserer psychischen Gesundheit. Dabei sollen jedoch nicht nur unsere Expert*innen zu Wort kommen. Auch eure Perspektive ist gefragt: Wie geht ihr mit dem Thema um? Welche Rolle spielt Resilienzförderung an eurer Schule? Hat eure Einrichtung eine einheitliche Strategie zur Förderung psychischer Gesundheit? Wie krisenfest ist eure Schule bereits und auf welche Hindernisse stoßt ihr im Umgang mit dem Thema? Tauscht euch darüber mit anderen Lehrkräften aus.

Wir freuen uns auf unsere Gäste Susanne Nicolai von der Universität Greifswald und Dr. Felix Peter, Schulpsychologischer Referent im Landesschulamt Sachsen-Anhalt.

Susanne Nicolai

Susanne Nicolai hat Psychologie an den Universitäten Lübeck, Heidelberg und Aarhus studiert. Sie ist Doktorandin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Nachhaltigkeitswissenschaft und Angewandte Geographie an der Universität Greifswald. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit der Wahrnehmung von Ungerechtigkeit sowie verschiedenen Emotionen in der Klimakrise und wie handlungsaktivierend diese Emotionen im Bereich des nachhaltigen Verhaltens sind. Darüber hinaus macht sie eine Ausbildung zur Systemischen Psychotherapeutin. Zusätzlich gibt sie ehrenamtlich Beratung für Klimaengagierte im Rahmen des Angebots der Psychologists For Future.

Dr. Felix Peter (Dipl.-Psych.) ist seit 2013 als schulpsychologischer Referent am Landesschulamt Sachsen-Anhalt tätig. Er fungiert außerdem als Resilienztrainer und Lösungsorientierter Prozessbegleiter. Sein Studium und seine Promotion mit Fokus auf Pädagogische Psychologie und Gerechtigkeitspsychologie absolvierte er an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Dr. Felix Peter ist zudem an der Forschungsinitiative „Planetary Health and Transformative Change“ beteiligt. Seine aktuellen Schwerpunktthemen umfassen Krisenintervention, Nachhaltigkeitsbildung aus der psychologischen Perspektive sowie Resilienz im Umgang mit gesellschaftlichen Krisen.

Gemeinsam die Energiewende an der Schule gestalten

Digitales Expert*innengespräch im Rahmen von KlimaPakete

Gemeinsam mit zwei Expert*innen aus dem Energiesektor laden wir am Donnerstag, den 1. Juni 2023, von 16 bis 17.30 Uhr zum Gespräch ein.

Mit dabei sind:

Dr. Katja Schumacher vom Öko-Institut e.V und Lothar Eisenmann vom ifeu Institut für Energie- und Umweltforschung.

In dem ca. 90-minütigen digitalen Format beschäftigen wir uns mit Fragen zur Energiepolitik in Deutschland, dem Energiemarkt und wie die Schule energetisch fit gemacht werden kann. Dabei sollen jedoch nicht nur die Expert*innen zu Wort kommen: Wie steht es um die Energiewende an eurer Schule? Welche Möglichkeiten seht ihr, mit euren Schüler*innen gemeinsam aktiv zu werden? Auch interessierte Schüler*innen sind herzlich eingeladen!

Dr. Katja Schumacher ist stellvertretende Leiterin des Bereichs Energie & Klimaschutz im Berliner Büro des Öko-Instituts e.V. Sie ist Ökonomin und beschäftigt sich mit den Kosten und Nutzen von Energie- und Klimaschutzmaßnahmen – in Deutschland und in der EU. Ihr Fokus liegt dabei auf sozialen Aspekten, insbesondere den Verteilungswirkungen von Maßnahmen. Frau Schumacher leitet u.a. Projekte zu bezahlbarem Wohnen und Klimaschutz und zur sozialen Ausgestaltung von Maßnahmen zur Entlastung und Unterstützung vulnerabler Gruppen. Auch in der Bewertung und Evaluation von Programmen ist sie insbesondere in Hinblick auf sozio-ökonomische Folgen aktiv.

Lothar Eisenmann, Dipl. Physiker, ist seit 2015 einer von drei Geschäftsführern am ifeu. Er studierte Physik in Heidelberg und Energiewirtschaft in Darmstadt. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Klimaschutzprojekte an Schulen, Energieberatung für private Haushalte, CO2-Bilanzierung in Kommunen, Klimaschutzkonzepte für Kommunen sowie Moderation und Öffentlichkeitsarbeit. Einen Schwerpunkt bilden dabei Forschungs- und Beratungsprojekte zu Anreizsystemen für Klimaschutzprojekte in Schulen sowie Moderation und Beratung von Akteuren. Er unterstützte im Auftrag des Bundesumweltministeriums die Erarbeitung von Förderprogrammen für den Bildungsbereich im Rahmen der BMU-Klimaschutzinitiative unter anderem durch Moderation von Workshops mit Umweltbildungsexperten aus dem gesamten Bundesgebiet. Er ist Vorstand des Bundesverbandes „Schule Energie Bildung“ und gehört der Jury des Wettbewerbs „Energiesparmeister“ an, der die besten schulischen Klimaschutzaktionen prämiert.